DO-IT-YOURSELF: FRÜHLINGSKRANZ MIT NATURGESCHENKEN VOM SPAZIERGANG


Ostern steht vor der Tür und mit diesem ganzen Corona Durcheinander und den geschlossenen Geschäften, zeige ich Dir hier, wie Du einen schlichten Kranz mit selbst gesammelten Feldblumen zu Hause fertig stellst. Ein einfaches Projekt mit wenig Material und etwas Zeit, das fast nichts kostet.


Vielleicht geht es Dir wie mir, wenn sich zu viele Gedanken im Kreis drehen und dabei mulmige Gefühle aufkommen, beruhigt sich alles, sobald die Hände beschäftigt sind. Bei der kreativen Arbeit bin ich wieder voll im Moment und alles andere verflüchtigt sich.


Die Zutaten für diesen Kranz findest Du am Wegrand. Dort wachsen nämlich die unscheinbaren und filigranen Hirtentaschen (Bild hier unten), eine uralt bekannte Heilpflanze zur Blut-Stillung, die man auch als Wildsalat verzehren kann. Laut Google verwenden sie die Chinesen, um schlechte Laune zu vertreiben. Also ganz passend für diese bedrückende Zeit der Selbst-Isolation. Du erkennst das Kraut an den herzförmigen Schötchen.

Am besten schneidest Du sie mit einer Schere ab, um die Wurzeln für späteres Wachstum im Boden zu lassen. Sei achtsam mit der Natur und schneide nicht zu viel am gleichen Ort weg, sodass sich das heilende Kraut regenerieren und weiterverbreiten kann. ,

Und so gehts:


1. Der Kranzrohling kann ein einfacher Strohring sein. Als Alternative dient auch ein Ring aus einem feinen Ast oder im Wald gefundenen Nielen.


2. Du wirst ziemlich viele Hirtentaschen benötigen, also rate ich Dir, beim Pflücken gleich eine grosse Tasche oder einen Kübel mitzunehmen. Aus 5-7 Hirtentaschen machst Du als erstes ganz viele kleine Sträusse, die Du mit etwas Schnur oder Draht zusammenbindest. Je grösser der Ring, desto mehr Sträusse werden vorbereitet. Mein Ring hier hat einen Durchmesser von ca. 30 cm und ich habe einen ganzen "Zuber" voll Sträusse benötigt.


3. Nun bindest Du diese kleinen Sträusse wie unten abgebildet auf den Kranz-Rohling. Achte darauf, dass die Hirtentaschen überlappend gebunden werden, es geht darum die Schnur oder den Draht zu verdecken. Je länger die Hirtentaschen, desto wilder der Kranz. Wenn Du Lust auf etwas Farbe und Bling Bling hast, dann kannst Du hier kleine Stoffstücke, Plastikblumen, farbige Bänder oder Trockenblumen einzeln zwischen die Sträusse binden.

4. Zum Abschliessen darauf achten, dass die letzten befestigten Sträusse, den unteren Teil der ersten Sträusse gut verdecken.

Mit dem Draht oder der Schnur knüpfst Du am hinteren Teil einen Haken für die Aufhängung, et voilà! Schon hast Du ein Tür- oder Tischkränzchen, welches auch als Nest für die Ostereier eine gute Falle macht.

Und das Gute daran ist, dass diese Hirtentaschen sehr schön eintrocknen. In dem Fall ist es allerdings besser, wenn der Kranz erst nach dem Trocknen aufgehängt wird, damit er eine schöne Form bewahrt.

Probier es aus und lass mich hier unten bitte wissen, wie es Dir gefallen hat.


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