Nach meinem ersten Blog Eintrag habe ich so viele positive Rückmeldungen von Euch erhalten, dass ich Euch gleich wieder Anleitung mit Bildern für das nächste BLUMENPROJEKT zusammengestellt habe. Vielen Dank für die netten Worte und allen, die einen Hirtentäschel Kranz kreiert haben.


Diesmal bringen wir die Natur in Form einer Wildblumen Wiese in unsere vier Wände. Auch hier habe ich alle Zutaten in der Natur gefunden. Sodass ohne Geld aber mit etwas Zeit ein kleines Kunstwerk kreiert werden kann. Ich habe dieses auf meinem Nachttisch aufgebaut, um jeden Morgen als Erstes gleich eine Blumenwiese zu sehen (und den Waldboden riechen).


Und so gehts:

1. Mit dem Korb und einer Schere (wichtig um nicht die ganze Pflanze samt Wurzeln auszureissen) einen Spaziergang Richtung Wald machen.


2. Pflücke nicht nur Blumen sondern auch Blätter und nimm mehrere von der gleichen Sorte, damit die Blumenwiese zu hause einheitlicher wirkt. Achte auch, dass Du längere und kürzere Stiele schneidest. Und nimm sicher genug mit. Ich hatte einen vollen Korb. Wenn Du findest, nimm etwas Moos mit. Es wird später dazu dienen, die kleinen Wassergefässe zu verstecken.


3. Sobald Du wieder zu hause bist, schneide die Stiele nochmals an, bevor Du sie ins Wasser stellst. So können die Blumen wieder auftanken bevor es weiter geht.

3. Während die Blumen und Blätter fleissig Wasser aufsaugen, sammelst Du viele kleine Vasen. Unter 'Vasen' verseht sich auch leere Gewürz- oder Parfümfläschchen oder Joghurtbehälter.

(Ich hatte noch ein paar Steckigel, die man in der Floristik und beim Ikebana braucht. Sie helfen ein wenig, die Blumen in eine gewünschte Richtung zu stecken. Ist aber überhaupt nicht notwendig.)

4. Dort wo die Blumenwiese entstehen soll, platzierst Du nun Deine Vasen mit den niedrigen vorne und fängst mit dem Blattgrün an:

Eine nach der anderen fügst Du nun Blumen hinzu. Nicht zu eng, so dass ein Schmetterling noch durch die Wiese fliegen könnte. Vergiss die kleinen Blumen nicht für den vorderen und unteren Bereich. Die ganz grossen fügst Du ganz am Schluss hinzu.


Manchmal musst Du auch wieder etwas entfernen damit eine gewisse Harmonie entsteht. Nimm Dir Zeit und geniesse den Prozess.


Tipp: Fülle die Gefässe mit soviel Wasser wie möglich, denn es ist später schwierig, Wasser in die kleinen Behälter nachzufüllen. Man glaubt nicht, wieviel dieses Blattgrün trinkt.

Zum Schluss habe ich die Gefässe noch mit dem relativ trockenen Moos verdeckt. Et voilà! Dieses Stück Natur wird Dir einige Tage Freude bringen.

Ich wünsche viel Spass mit Deiner eigenen Blumenkreation und freue mich wieder auf viele Kommentare und Rückmeldungen.






Ostern steht vor der Tür und mit diesem ganzen Corona Durcheinander und den geschlossenen Geschäften, zeige ich Dir hier, wie Du einen schlichten Kranz mit selbst gesammelten Feldblumen zu Hause fertig stellst. Ein einfaches Projekt mit wenig Material und etwas Zeit, das fast nichts kostet.


Vielleicht geht es Dir wie mir, wenn sich zu viele Gedanken im Kreis drehen und dabei mulmige Gefühle aufkommen, beruhigt sich alles, sobald die Hände beschäftigt sind. Bei der kreativen Arbeit bin ich wieder voll im Moment und alles andere verflüchtigt sich.


Die Zutaten für diesen Kranz findest Du am Wegrand. Dort wachsen nämlich die unscheinbaren und filigranen Hirtentaschen (Bild hier unten), eine uralt bekannte Heilpflanze zur Blut-Stillung, die man auch als Wildsalat verzehren kann. Laut Google verwenden sie die Chinesen, um schlechte Laune zu vertreiben. Also ganz passend für diese bedrückende Zeit der Selbst-Isolation. Du erkennst das Kraut an den herzförmigen Schötchen.

Am besten schneidest Du sie mit einer Schere ab, um die Wurzeln für späteres Wachstum im Boden zu lassen. Sei achtsam mit der Natur und schneide nicht zu viel am gleichen Ort weg, sodass sich das heilende Kraut regenerieren und weiterverbreiten kann. ,

Und so gehts:


1. Der Kranzrohling kann ein einfacher Strohring sein. Als Alternative dient auch ein Ring aus einem feinen Ast oder im Wald gefundenen Nielen.


2. Du wirst ziemlich viele Hirtentaschen benötigen, also rate ich Dir, beim Pflücken gleich eine grosse Tasche oder einen Kübel mitzunehmen. Aus 5-7 Hirtentaschen machst Du als erstes ganz viele kleine Sträusse, die Du mit etwas Schnur oder Draht zusammenbindest. Je grösser der Ring, desto mehr Sträusse werden vorbereitet. Mein Ring hier hat einen Durchmesser von ca. 30 cm und ich habe einen ganzen "Zuber" voll Sträusse benötigt.


3. Nun bindest Du diese kleinen Sträusse wie unten abgebildet auf den Kranz-Rohling. Achte darauf, dass die Hirtentaschen überlappend gebunden werden, es geht darum die Schnur oder den Draht zu verdecken. Je länger die Hirtentaschen, desto wilder der Kranz. Wenn Du Lust auf etwas Farbe und Bling Bling hast, dann kannst Du hier kleine Stoffstücke, Plastikblumen, farbige Bänder oder Trockenblumen einzeln zwischen die Sträusse binden.

4. Zum Abschliessen darauf achten, dass die letzten befestigten Sträusse, den unteren Teil der ersten Sträusse gut verdecken.

Mit dem Draht oder der Schnur knüpfst Du am hinteren Teil einen Haken für die Aufhängung, et voilà! Schon hast Du ein Tür- oder Tischkränzchen, welches auch als Nest für die Ostereier eine gute Falle macht.

Und das Gute daran ist, dass diese Hirtentaschen sehr schön eintrocknen. In dem Fall ist es allerdings besser, wenn der Kranz erst nach dem Trocknen aufgehängt wird, damit er eine schöne Form bewahrt.

Probier es aus und lass mich hier unten bitte wissen, wie es Dir gefallen hat.


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